Zur Kulinarik und Gemütlichkeit gehören auch Kunst und Kultur.

Darum haben wir die Eventreihe „Adelhaus-Gespräche“ ins Leben gerufen, an bestimmten Tagen manchmal auch Sonntagen haben Sie die Möglichkeit bei uns mit ausgewählten Gästen über Kunst und Kultur, Land – und Ernährungswirtschaft und andere aktuelle Themen zu diskutieren, bei unseren Lesungen neue Bücher und Autoren kennen zu lernen und bei kleinen Konzerten Livemusik zu genießen.

Einfach vorbei kommen…Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Gerne verwöhnen wir sie auch kulinarisch und mit Getränken bei Ihren Festen oder Veranstaltungen bei uns oder bei Ihnen.  Sie dürfen uns gerne auch für Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Geburtstage, Premierenfeiern oder große und kleine Feste buchen.

 

 

Lernt uns, unsere feinen Biere, Weine, Coktails, Gemütlichkeit und leckere Häppchen kennen…  Ab 21:30 Uhr bei uns im Adelhaus!

 

 

 

Die Produkte, Verhaltensweisen und Formen des Wirtschaftens, die nicht nachhaltig sind und den Planeten gefährden, werden in diesem Buch dokumentiert. Federführend verfasst von den beiden Präsidenten des Club of Rome, dem schwedischen Umweltpolitiker Anders Wijkman und dem deutschen Physiker und Politiker Ernst Ulrich von Weizsäcker. Sie schreiben etwa über eine Landwirtschaft, die, würde man externe Kosten wie Treibhausgasemissionen oder Artensterben hinzurechnen, „eigentlich nur noch riesige Verluste einfährt“. Ein „Weiter so“ bringe mehr Schaden als Nutzen. Und deshalb müsse sich das Investitionsverhalten ändern: „Wir müssen in das natürliche Kapital investieren, das nun der knappe Faktor ist. Im Fall der Fischerei, sollten wir den Fang reduzieren, damit sich die Bestände erholen und später wieder höhere Fänge möglich werden.“
Von Weizsäcker und Wijkman kommen also wieder zu der These, es gebe eine „ökonomische Wachstumsgrenze“. Sie stellen sich damit zum 50-jährigen Bestehen des Club of Rome in die Kontinuität der wegweisenden Studie von 1972. Damals, vor 45 Jahren, hatte der Expertenrat seinen ersten denkwürdigen Bericht zur Lage der Menschheit mit dem Titel „Die Grenzen des Wachstums“ vorgelegt.

 

© Christian Kaufmann

Sarah Wiener setzt Maßstäbe in der Welt des Kochens und des Genusses. Sie setzt ihre Popularität für besseres Essen und Konsum ein. Ihre Maxime ist: „Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Pflicht, unsere Mitmenschen über das, was sie essen, zu informieren und aufzuklären. Wir wollen mündige Esser, die wissen, wo das Essen herkommt und wie es erzeugt wird“.

Diese Maxime teilen auch die Macher vom Bio-Buffet Restaurant Adelhaus in Freiburg. Als Partnerbetrieb der Regionalwert AG Freiburg werden vorzugsweise die ökologisch produzierten Lebensmittel der Netzwerkpartner aus der Landwirtschaft und Produktion verarbeitet und gekocht. Die gesamte Wertschöpfungskette Vom Acker bis auf den Teller ist transparent und persönlich.

 


Der Erhalt der Naturräume und die Erzeugung von Nahrungsmitteln stehen sich oft konträr gegenüber. Die Herausforderung unserer Generation wird es sein, dies in einem hochindustrialisierten Staat  dies in unserem Naturraum in Einklang zu bringen und dabei soziale Aspekte für Bürger und Landwirte nicht zu vernachlässigen.  Der ökologische Landbau hat die größtmögliche Schonung der natürlichen Grundlage zum Anspruch. Doch jede Bewirtschaftung bedeutet einen Eingriff und letztlich eine Störung des ökologischen Gleichgewichtes in der Natur. Der Artenschwund ist eine Folge. Die bisherige Förderpolitik vor allem auf EU Ebene unterstützt diesen Einklang nur in geringer Form. Wie dringend nötig aber Naturräume erhalten bleiben müssen, zeigt das dramatische Insektensterben seit einigen Jahren mit seinen Folgen, die nicht zuletzt auch wieder auf die Erzeugung der Nahrungsmittel Wirkungen zeigen. Welche Strategien gibt es und welche sind noch erforderlich, um dem Dilemma eine sinnvolle und praktikable Antwort zu geben?

 

 


Christine von Weizsäcker ist Biologin und setzt sich seit vielen Jahren für die Erhaltung und Züchtung von Kulturpflanzensorten vor Ort ein und für gerechte Zugangsregeln, die nicht durch Patentrechte der großen Konzerne verzerrt sind. Gemeingut  darf von ihnen nicht kostenlos eingesammelt, dann patentiert und mit Exklusivrechten und  teuren Lizenzgebühren belegt werden.  Im Auftrag von NGO´s setzt sie sich als Expertin weltweit in Verhandlungen dazu ein.
An dem Abend erzählt sie von den aktuellen Entwicklungen, den Errungenschaften und den Risiken, die bestehen, und diskutiert mit den regionalen Akteuren die Möglichkeiten, wie die Bauern, Gärtner und letztlich wir alle, die sich von den Kulturpflanzen ernähren, das Saatgut, eines der wichtigsten Produktionsmittel wieder in die Region und das Eigentum der Bürger zurückholen können.


Jan Niessen ist ein profilierter Kenner des Bio-Markts. Seit Jahren arbeitet er beim Bioland-Verband in den Bereichen Marketing, Marktstrategie und Marktentwicklung.
Der Markt für Bio-Lebensmittel hat sich stark entwickelt. Ökologischer Landbau wird von der Bundesregierung als Goldstandard für nachhaltige Landwirtschaft anerkannt. Bis 2030 können es dann gut 20+x % Öko-Landbau sein. Derzeit liegen wir bei gut 8 % und am Lebensmittelmarkt sind es 5 %. Der Anteil steigt dann auf 15 + x % Bio-Marktanteil. Wo wird das wie erzeugt und vermarktet? Wie werden sich die ökologisch und ethisch orientierte Land- und Lebensmittelwirtschaft und Gesellschaft insgesamt weiterentwickeln, wo stehen wir derzeit und an welchen wesentlichen Herausforderungen arbeiten wir in den kommenden 5 bis 15 Jahren? Diese und weitere Fragestellungen zur Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung werden von den Beteiligten und Gästen des Adelhaus diskutiert.

Prof. Dr. Claus-Heinrich Daub ist ein deutscher Soziologe. Er ist Professor für nachhaltige Unternehmensführung an der Fachhochschule Nordwestschweiz und lehrt außerdem als Privatdozent an der Universität Basel. Er ist u.a. Präsident der Jury des Schweizer Nachhaltigkeitspreises „prix.eco“ und Vorstandsmitglied im Verband für Nachhaltiges Wirtschaften der Schweizer Unternehmen.
In den vergangenen Jahren wurde sehr viel zu nachhaltigem Wirtschaften und den Schäden und Verlusten durch nichthaltiges Wirtschaften geforscht. Nun müssen die Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis Einzug halten. Welche Strategien gibt es dazu und welchen Erfolg versprechen sie angesichts des Zeitdrucks der besteht?

 

 

 

 

ADELHAUS Bio Restaurant Café
Adelhauserstraße 29-31a | 79098 Freiburg | Tel.0761 38388191
Öffnungszeiten: Mo-Do 11:00 – 23:00 Uhr / Fr-Sa 11:00 – 24:00 Uhr
Sonn- und Feiertags außer bei Veranstaltungen geschlossen.

E-mail: info@adelhaus.bio